Google reicht jetzt auch ins All22. Aug 2007 13:11  |  Nun auch vom Schreibtisch aus zu sehen: Sternenhimmel
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Der irdische Suchmaschinen-Marktführer strebt nun auch die Vorherrschaft im Universum an: Die neueste Version von Google Earth blickt mithilfe der Weltraumbehörden auch in entgegengesetzte Richtung.
Eine neue Funktion bei Google Earth eröffnet über das Internet Einblicke ins Weltall. Die neueste Version der Software ist seit Mittwoch um die Schaltfläche «Sky» ergänzt, mit der die Blicke der Anwender auch in den Weltraum schweifen können. Dabei lassen sich Fotos von 100 Millionen Sternen und 200 Millionen Galaxien erkunden, verspricht Google. Zu Sternbildern, Planeten oder Nebelflecken werden unter anderem Informationen zu Position, Größe oder Umlaufbahnen bereitgestellt.
Google bezieht die detailreichen Weltraumbilder von wissenschaftlichen Institutionen wie dem Space Telescope Science Institute in Baltimore in den USA. Ansichten, die zuvor nur Astronauten vorbehalten gewesen seien, ermöglichen 129 Bilder des Hubble-Teleskops der Weltraumbehörden Nasa und Esa. Animationen verdeutlichen den Verlauf der Mondphasen und die Stellung der Planeten für zwei Monate im Voraus. Außerdem werden die verschiedenen Stadien im Leben eines Sterns dargestellt.
 |  Google Earth | Foto: dpa |
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«Sky» ist Bestandteil des Angebotes Google Earth, das nach Angaben des Unternehmens derzeit weltweit rund 250 Millionen Menschen nutzen. Google erhoffe sich einen aktiven Austausch unter den Nutzern, sagte der Sprecher. Er gehe davon aus, dass die All-Einblicke am heimischen Computer ein Anstoß sein können, mehr Menschen für das Universum zu begeistern. (nz/dpa/AP)
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