Die Mission der «Dawn»-Sonde gleicht einer Zeitreise von 4,5 Milliarden Jahren zurück in die Vergangenheit, weil es damals noch keine Planeten wie die Erde gab und Asteroide das Material enthalten, aus dem unser Sonnensystem später entstanden ist. Deutschland hat für die auf 449 Millionen Dollar teure Expedition hochauflösende Kameratechnik beigesteuert, mit der erstmals Bilder aus nächster Nähe eines Asteroiden aufgenommen werden können. Sollte die Sonde nicht in der Zeit zwischen dem 7. und 11. Juli starten können, öffnet sich nach den Worten von May erst wieder in den ersten beiden Septemberwochen ein Startfenster. Dazwischen muss die Nasa zunächst bis spätestens 25. August die Mars-Sonde «Phoenix» und den Space-Shuttle «Endeavour» auf die Reise schicken. (dpa)