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Lupe Original-Aufnahmen von Mondlandung sind weg

Die erste Landung von Menschen auf dem Mond ist im kollektiven Gedächtnis der Weltbevölkerung als Bild gespeichert. Wo aber die Original-Aufnahmen sind, weiß die Nasa nicht mehr.

Die US-Weltraumbehörde Nasa ist auf der Suche nach den Original-Aufnahmen von der ersten Mondlandung. Die Bänder, so hofft man, könnten mit Hilfe neuer Technologien schärfere Bilder von dem historischen Ereignis im Juli 1969 liefern.

Auch nach einem Jahr Suche seien die Aufnahmen nicht wieder aufgetaucht, sagte Nasa-Sprecher Grey Hautaloma US-Medien. 700 Behälter seien verschwunden, die Speichermedien mit Daten von Apollo-Missionen enthalten, sagte er.

Das Magnetband, auf dem unter anderem die «Apollo 11»-Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin zu sehen sind, wurde ursprünglich vom Mond an Bodenstationen in Kalifornien und Australien übertragen. Diese übermittelten die Bilder weiter nach Houston, von wo aus sie in der ganzen Welt ausgestrahlt wurden.

Bei dieser Übertragung büßten die Aufnahmen allerdings erheblich an Qualität ein. «Zumindest in Form von Kopien» seien die Bilder also noch zu haben.

Ehemalige Mitarbeiter des Raumfahrtprogramms vermuten, dass die Originalbänder im Goddard Space Flight Center der Nasa in Greenbelt, Maryland aufbewahrt werden. In den 70er Jahren hatte das Nationalarchiv alles an die Nasa gegeben.

Die Bänder seien nicht falsch behandelt worden, erklärte John Sarkissian, Wissenschaftler am Parkes-Observatorium in Australien auf der Website Space.com. Der Nasa sei nichts vorzuwerfen. «Die Archivierung der Bänder hatte während der Apollo-Ära einfach eine niedrigere Priorität.» (nz)