07.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
ISS-Besatzung
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Mehr als fünf Stunden haben Kosmonauten am Montag außerhalb der Raumstation ISS gearbeitet. Der Einsatz begann mit Verspätung, weil einer der Raumfahrer etwas wichtiges vergessen hatte.
Die beiden Raumfahrer auf der Internationalen Raumstation ISS sind am Montag zu fünfeinhalbstündigen Außenarbeiten ins All ausgestiegen. Die Arbeiten begannen um 16.32 mit einer Stunde Verspätung, weil der russische Kosmonaut Waleri Tokarew zuvor vergessen hatte, einen Hahn zum Druckausgleich in der Ausstiegschleuse Quest zu öffnen. Das teilte das Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau mit.
Erstmals seit zweieinhalb Jahren nutzten die Raumfahrer wieder die amerikanischen Anzüge und die Ausstiegschleuse am amerikanischen Teil der ISS. Der Kommandant William McArthur und sein Bordingenieur Tokarew installierten an der Außenseite der Station eine Fernsehkamera. Außerdem sollte ein ausgedientes Messgerät demontiert und ins All entsorgt werden.
Das ist in der Schwerelosigkeit jedoch leichter gesagt als getan; McArthur musste dem Teil einen genau berechneten Stoß geben, damit es von der Station wegflog. (nz)