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Lupe Dritter Weltraumtourist fliegt zur ISS

Im Oktober fliegt ein Sojus-Raumschiff zur Internationalen Raumstation. Mit an Bord befindet sich der erste selbstfinanzierte Weltraumforscher.

Der US-Millionär Gregory Olsen fliegt nach einer Entscheidung der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos als dritter Weltraumtourist zur Internationalen Raumstation. Der einwöchige Weltraumurlaub kostet ihn umgerechnet etwa 16 Millionen Euro.

Olsen ist Erfinder und Hersteller von optischer Technologie, meldete die Agentur dpa. Wie Roskosmos am Mittwoch in Moskau mitteilte, könne er im Oktober an Bord eines Sojus-Raumschiffes in den Weltraum starten. Im vergangenen Jahr war Olsen noch wegen Gesundheitsproblemen von einer Medizinerkommission zurückgewiesen worden. Seitdem habe sich der Zustand des US-Amerikaners deutlich gebessert, teilte Roskosmos mit.

Olsen will im Weltraum wissenschaftlich arbeiten, unter anderem Kristalle in der Schwerelosigkeit züchten. Es ist geplant, dass er im Oktober mit der zwölften Langzeitbesatzung zur ISS fliegt und dort etwa eine Woche verbringt. Auf den Flug mit der «Sojus»-Kapsel bereitet er sich zur Zeit schon vor.

Vor Olsen sind bereits der US-Amerikaner Dennis Tito (2001) und der Südafrikaner Mark Shuttleworth (2002) für schätzungsweise jeweils etwa 17 Million Euro zur ISS gereist. (nz)