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Lupe Amerikaner wird dritter Weltraumtourist

Kostspieliger Kurzurlaub: Ein amerikanischer Geschäftsmann fliegt zur ISS. Der bislang dritte Weltraumtourist hat ehrgeizige Pläne.

Gregory Olsen, Geschäftsmann aus den USA, wird voraussichtlich im April 2005 zur International Space Station (ISS) fliegen. Das gab das US-Unternehmen «Space Adventures» am gestrigen Montag in New York City bekannt. Olsen ist nach Dennis Tito und Mark Shuttleworth der dritte Privatmann im Weltraum.
«Die Magie Amerikas»
Im nächsten Monat werde Olsen mit der Ausbildung am russischen Yuri Gagarin Cosmonaut Training Center in der Nähe von Moskau beginnen. «Ich hoffe mit der Reise zur ISS die Jugend von heute zum Träumen inspirieren zu können», sagte Olsen. Ausbildung, harte Arbeit und das Verlangen, Visionen umzusetzen machten die Magie Amerikas aus.

Doch der studierte Physiker und Geschäftsführer des Technologie-Unternehmens Sensors Unlimited möchte während seines Fluges nicht nur die US-Jugend beflügeln. Er plane zudem eine Reihe wissenschaftlicher Experimente. Einzelheiten über die Versuche sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Die Agentur Space Adventures bringt mit dem 1945 in Brooklyn geborenen US-Amerikaner den dritten Weltraumtouristen an Bord der ISS. Die Kosten für den einwöchigen Weltraumausflug betragen 20 Millionen Dollar (16,4 Millionen Euro), berichtete die Agentur AFP. (nz)