31. Jan 2004 23:20
Planmäßig ist ein russischer Raumfrachter bei der Raumstation ISS angekommen und hat der Besatzung Nachschub geliefert.
An Bord sind neben Treibstoff, Wasser und Nahrung für die ISS-Besatzung auch Material für Experimente und ein Ersatz für einen defekten Schlauch. Ein Loch in dem Schlauch, der Kondenswasser an einem Fenster ableitet, hatte Anfang Januar zu einem Druckabfall auf der ISS geführt. Der russische Kosmonaut Alexander Kaleri und sein amerikanischer Kollege Michael Foale konnten den Schlauch jedoch abklemmen. Russische «Sojus»-Raumkapseln und «Progress»-Transportraumschiffe sind derzeit die einzige Verbindung zur ISS. Die US-Raumfähren haben seit dem Absturz der «Columbia» am 1. Februar vor einem Jahr immer noch Startverbot. Beim Absturz der «Columbia» kamen damals alle sieben Astronauten an Bord ums Leben. (nz)