Bewohnbare Zone der Milchstraße wächst
02.01.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Voraussetzung ist zunächst die Anwesenheit eines «Muttersterns». In dessen System müssen genügend schwere Elemente vorhanden sein, um erdähnliche Planeten bilden zu können. Sie müssen bereits lange genug existieren, um Planeten mit komplexem, mehrzelligem Leben beherbergen zu können. Als Mindestwert nahmen die Forscher vier Milliarden Jahre an etwa die Zeit, in der sich das Leben im Sonnensystem entwickelte. Schließlich durften sich in der Nachbarschaft der Systeme keine todbringenden Sternenexplosionen ereignet haben.
Das Modell zeigte, dass die bewohnbare Zone seit der Entstehung der Milchstraße gewachsen ist. Die Forscher nehmen an, dass sie sich weiter um den zentralen Ring in etwa 26.000 Lichtjahren Entfernung vom Zentrum der Milchstraße ausdehnen wird. Sie schließen jedoch nicht, dass außerirdisches Leben wahrscheinlich sei. In das Modell seien nur vereinfachte Voraussetzungen für die Entstehung lebensfreundlicher Systeme eingeflossen. Die Aussagen müssten zudem noch an der Erforschung extrasolarer Planeten überprüft werden. (nz)

