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Maschine vor!: 

Deutscher aus Blech soll auf den Mond

08. Jan 2009 12:15
Ohne deutsche Beteiligung: Die erste bemannte Mondlandung im Juli 1969
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Ein Deutscher auf dem Mond? Gut möglich, meint der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt – zumindest als Roboter «made in Germany». Wann wieder menschliche Füße den Erdtrabanten betreten, steht in den Sternen.

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Johann-Dietrich Wörner, sieht eine große Chance für eine deutsche Beteiligung an Weltraum-Missionen zum Mond. In einem Interview des Fernsehsenders «Phoenix» sagte Wörner auf die Frage, ob ein Deutscher beim nächsten bemannten Mondflug dabei sein könne: «Ich glaube, dass der erste Deutsche auf dem Mond ein Roboter sein wird, ein Roboter, der sehr intelligent ist, der schon sehr viel unternehmen kann.»

Er glaube ferner, dass der Mensch zum Mond zurückkehren wird und er sei sich sicher, dass ein europäischer Astronaut in absehbarer Zeit den Mond betreten werde. «Wir werden uns darum bemühen, dass es ein Deutscher ist», fügte Wörner hinzu. Wann die Mission gestartet werde, hänge von den zur Verfügung gestellten Mitteln ab.

Ein Datum festzulegen, wäre derzeit zu früh. «2018/19 werden die Amerikaner wieder auf dem Mond sein.» Die Weichen seien hervorragend dafür gestellt, dass «wir dort nicht nur Mitflieger, sondern dass wir bei diesen Programmen auch Mitgestalter sind». Die letzte bemannte Mondlandung liegt Jahre zurück: Ende 1972 mit dem US-Raumschiff Apollo 17. Der scheidende Präsident George W. Bush hatte im Jahr 2004 bemannte Mondflüge wieder zu einem Ziel der USA erklärt. Auch andere Länder, darunter China, Japan und Russland, haben den Mond im Visier. (dpa/nz)

 
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