Esa-Programm: 

netzeitung.deEuropäer heben gewaltig ab

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Im Visier der Europäer: der Merkur (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Im Visier der Europäer: der Merkur
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Europäische Raumfahrtagentur hat ein ehrgeiziges Programm beschlossen: Nichts Geringeres als die Vermessung der Milchstraße und eine Erkundung des Merkurs stehen auf der Agenda. Auch ein irdisches Problem spielt eine Rolle.

Mit zehn Milliarden Euro an Unterstützung soll die Europäische Raumfahrtagentur Esa in den kommenden Jahren neue Erkundungsflüge ins All starten und die Erforschung des Klimawandels vorantreiben. Der Ministerrat der Esa beschloss am Mittwoch im niederländischen Den Haag ein umfangreiches Programmpaket.

Die Bundesregierung trägt nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) rund 2,7 Milliarden Euro bei. Deutschland bleibe damit die größte Raumfahrtnation im Verbund der 18-Esa-Staaten.

Als Höhepunkte der Weltraumforschung gelten in den kommenden Jahren der Start des Weltraumteleskops Herschel/Planck (Frühjahr 2009), die Mission Gaia zur dreidimensionalen Vermessung unserer Milchstraße (2011) sowie die Reise der Raumsonde BepiColombo zum sonnennächsten Planeten Merkur (2014).

Das meiste Geld fließt in die Internationale Raumstation ISS. Weitere wichtige Projekte sind nach Angaben von Esa-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain die dritte Generation des europäischen Wettersatelliten Meteosat sowie die Weiterentwicklung der Trägerrakete Ariane-5. (dpa)