Die Raumfähre liefert zudem eine Recycling-Anlage, die aus dem Urin der Astronauten sowie aus dem Kondenswasser der Atemluft Trinkwasser herstellen kann. Bisher musste Trinkwasser von der Erde herangeschafft werden. Dies gilt vor allem als unerlässlicher Schritt für längere Weltraummissionen etwa zum Mars oder für eine ständige Mondstation.Außerdem werden die Astronauten mit den drei Bewohnern der ISS das zehnjährige Jubiläum der Station feiern. Das Jubiläum der «Grundsteinlegung» ist der 20. November. Vor dann genau zehn Jahren war eine russische Proton-Trägerrakete mit einem ersten, 24 Tonnen schweren Bauteil ins All gestartet.
Seit 2000 ist die Station, die mit ihren riesigen Sonnensegeln über 80 Meter Spannweite hat, ständig besetzt. Im Sommer 2006 war der Astronaut Thomas Reiter als erster Deutscher auf der ISS, Anfang 2008 kam das europäische Weltraumlabor «Columbus» hinzu. Gut ein Dutzend Nationen, neben den USA und Russland vor allem die Europäer, Japan und Kanada, sind mit von der Partie. (dpa)