Weltraumtourist Garriott:
Zurück aus dem Urlaub aus dem All
24.10.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Mit Wolkow und Garriott hatten sich zum ersten Mal Söhne von Raumfahrern im All getroffen. Ihre Väter Alexander Wolkow und Owen Garriott sollten die beiden Männer am Freitag gemeinsam wieder auf der Erde zu begrüßen. Mit an Bord der Kapsel Sojus-TMA-12 war neben Wolkow auch der Kosmonaut Oleg Kononenko. Beide hatten als Mitglieder der 17. Langzeitbesatzung sechs Monate auf der ISS verbracht. Ihre Reise zurück zur Erde dauerte mehr als drei Stunden.
Wolkows Vater Alexander hatte Mitte der 1980er und Anfang der 1990er Jahre drei Weltraum-Einsätze absolviert. Garriott, dessen Vater Owen 1973 und 1983 für die NASA ins All flog, hatte für die Verwirklichung seines Lebenstraums rund 22 Millionen Euro bezahlt. An Bord des Sojus-Raumschiffes war Garriott am 12. Oktober mit dem Kosmonauten Juri Lontschakow und US-Astronaut Michael Fincke vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS gestartet.
Fincke und Lontschakow bleiben bis zum Frühjahr auf der ISS. Mit an Bord ist auch der NASA-Astronaut Gregory Chamitoff, der im November mit dem Shuttle «Endeavour» auf die Erde zurückkehren soll. Die beiden letzten Langzeitbesatzungen waren wegen technischer Probleme mit den Sojus-Kapseln bei ihrer Rückkehr zur Erde äußerst hart in der kasachischen Steppe gelandet. Alle technischen Probleme seien behoben worden, versicherte die russische Raumfahrtbehörde. (dpa)

