08.06.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Die erste Fuhre machte Schwierigkeiten
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Eigentlich hätte die Bodenprobe von der Sonde in einem speziellen Ofen erhitzt und analysiert werden sollen. Irgendwie allerdings hat das nicht geklappt. Dafür könnte es verschiedene Ursachen geben.
Bei der Suche nach Wasser auf dem Mars sind die ersten Schwierigkeiten aufgetreten. Die Erde, die die Sonde «Phoenix» eingesammelt hat, gelangte offenbar nicht wie vorgesehen in den Ofen, wo sie erhitzt und analysiert werden sollte. Es werde wohl einige Tage dauern, die Ursache für die Fehlfunktion zu ermitteln, sagte einer der beteiligten Wissenschaftler am Samstag. Möglicherweise sei die Bodenprobe zu kompakt, sagte William Boynton von der Universität von Arizona.
Es könne auch sein, dass das Instrument, das die Erdpartikel weitertransportieren soll, nicht richtig funktioniere. Selbst wenn sich der Analyseofen als nicht einsatzfähig erweisen sollte, kann «Phoenix» seine Arbeit auf dem Mars aber fortsetzen, denn für die erforderlichen Untersuchungen stehen noch sieben weitere derartige Kammern zur Verfügung.
Die Forscher suchen insbesondere nach Spuren von Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff. «Phoenix» war am 25. Mai auf dem Mars gelandet. Die Sonde soll mit ihrem 2,40 Meter langen Roboterarm mindestens 90 Tage lang im Permafrost graben und nach Spuren von Leben suchen. (AP)