Finanzexperte rechnet nicht mit Aus für Versicherung gegen Berufsunfähigkeit
13.04.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Seit mehreren Jahren gibt es bei Berufsunfähikeit kaum noch staatliche Unterstützung. Wer sich für den Fall, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, sein Auskommen sichern will, muss daher auf Produkte der Privatwirtschaft zurückgreifen.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hatte gegenüber der Netzeitung vor den Folgen des ADG für die Branche gewarnt. Weil danach nur noch offizielle Statistiken zur Errechnung von Prämien herangezogen werden dürften, um Diskriminierung auszuschließen, sei eine individuelle Risikoprüfung künftig nicht mehr im bisherigen Rahmen möglich, argumentiert der Verband. Das könne zu erhöhten Prämien und schlimmstenfalls zum Wegfall bestimmter Angebote wie der Berufsunfähigkeitsversicherung führen. (nz)

