Tortenschlacht auf Wahlparty in New York: «Obama-rama» auch bei den Promis05. Nov 2008 15:36  |  Obama und die Stars: Hier stellt er Bruce Springsteen seine Tochter Sasha vor | Foto: AP |
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Schon im Wahlkampf hatte Obama halb Hollywood auf seiner Seite. Kein Wunder also, dass US-Stars aus Film, Musik und Medien es in der Wahlnacht richtig krachen ließen.
«Es wurde auf der ganzen Welt gefeiert. Und nirgendwo war es lauter als in New York», schreibt die «New York Daily News» in Bezug auf die vergangene Wahlnacht. Auch jede Menge Hollywoodstars, die meisten von ihnen bekennende Obama-Fans haben während der Stimmauszählung mitgefiebert. Einer von ihnen war Schauspieler Ethan Hawke, der eine Wahlparty des TV-Senders «Comedy Central» besuchte. «Ich bin so aufgeregt. (...) Diese Nacht ist historisch», sagte Hawke und verriet, dass er bereits früh am Morgen aufgestanden sei, um für Obama zu wählen. Nachdem dessen Sieg auf der Feier verkündet wurde, drohte die Party kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen - Partygäste hätten sich gegenseitig mit kleinen Küchlein beworfen, heißt es.
Filmmogul Harvey Weinstein hatte die Clintons zu seiner Wahlparty im Public House eingeladen, die wollten sich das Spektakel jedoch lieber zu Hause vor dem Fernseher anschauen. Dafür ließen es die Obama-Fans Jessica Alba, Josh Lucas, Robin Williams und Billy Crystal auf Weinsteins Party krachen. Model Veronica Webb verriet, dass sie gerade erst von Florida nach New York gezogen sei, jedoch in Florida gewählt habe, «weil es dort wirklich gezählt hat». Jack McBrayer, Star der Serie «30 Rock», freute sich für ganz Amerika: «Heute Abend sind wir alle Gewinner.»
Auch der deutschstämmige Schauspieler Armin Mueller-Stahl äußerte sich begeistert über den neuen Präsidenten seiner Wahlheimat. Im Interview mit dem Hörfunkprogramm SWR2 sagte der 77-Jährige er hoffe, dass Obama eine Lichtfigur werde und so historisch werden könne wie Nelson Mandela in Südafrika. In Amerika gingen nun die «Aufräumarbeiten» los.
Tim Robbins ärgert sich über Wahlpanne
 |  Nach fünf Stunden durfte auch Tim Robbins wählen | Foto: Screenshot/Tmz.com |
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Die größte Wahlpanne hat wohl Oscarpreisträger Tim Robbins («Mystic River») erlitten. Während seine Gattin Susan Sarandon bereits ihre Stimme abgegeben hatte, konnten Wahlhelfer seinen Namen nicht auf der Liste finden. Robbins füllte daraufhin einen Not-Stimmzettel aus, bereute dies jedoch sofort wieder. «Man hört ständig, dass diese Wahlzettel verloren gehen. Ich wollte mit einer Maschine wählen», sagte er der «Daily News». Bis er schließlich seine Stimme abgeben konnte, seien fünf Stunden vergangen. «Wahlhelfer haben mir erzählt, dass 30 weitere Menschen das gleiche Problem hatten. Nun stellen Sie sich mal vor, dass das im ganzen Land passiert», ärgerte sich Robbins.
Halb Hollywood hatte sich im Wahlkampf für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten eingesetzt. Dabei haben sich Weltstars wie Bruce Springsteen, Scarlett Johansson, Halle Berry, Ben Affleck oder Morgan Freeman hervorgetan. (nz)
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