netzeitung.deDIHK fordert drei Nullrunden für Rentner

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In den nächsten drei Jahren sollte es nach Ansicht des DIHK keine Rentenerhöhungen geben. Diese seien nicht finanzierbar, sagte Hauptgeschäftsführer Wansleben.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat gefordert, dass die 20 Millionen Rentner im Land in den kommenden drei Jahren auf höhere Altersbezüge verzichten sollten.

Drei Nullrunden seien «zumutbar und gerecht», sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung «Die Welt». Rentenerhöhungen könnten in den nächsten Jahren nicht mehr finanziert werden.

Auch die Senioren müssten «einen Beitrag dazu leisten, dass die Lohnzusatzkosten nicht immer weiter steigen, das Finanzloch in der Rentenkasse nicht immer größer wird und die jungen Generationen nicht immer stärker belastet werden», sagte Wansleben. Die Lage der Rentenversicherung sei «dramatisch».

Wansleben plädierte zudem für eine Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre: «Das sollte so schnell wie möglich passieren, und nicht erst 2030.»

Seiner Meinung nach muss das Rentenniveau deutlich sinken und mehr private Vorsorge betrieben werden. Andernfalls könne die Rentenversicherung nicht dauerhaft gesichert werden. Familien müssten bereit sein, ältere Angehörige stärker zu unterstützen. (nz)