01.08.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Das Bundeswirtschaftsministerium plant drastische Kürzungen für Arbeitslose, die zumutbare Angebote ablehnen. Besonders betroffen sind Arbeitslose unter 25 Jahren.
Das Bundeswirtschaftsministerium droht Langzeitarbeitslosen, die zumutbare Arbeitsangebote ablehnen, mit einer drastischen Kürzung des neu zu schaffenden Arbeitslosengeld II. Statt 297 Euro im Monat sollen die Hilfebezieher dann nur noch 200 Euro bekommen, berichtet die «Bild»-Zeitung. Wenn ein zweites Mal ein Angebot abgelehnt werde, könnte die Kürzung sogar noch deutlicher ausfallen.
Das gleiche gilt für Arbeitslose, die Eingliederungshilfen ablehnen oder sich nicht selbst um Arbeit bemühen. Arbeitslosen unter 25 Jahren wird das Arbeitslosengeld II dem Gesetzentwurf zufolge für drei Monate sogar ganz gestrichen. (nz)