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Lupe Franzose Vittoz gewinnt Doppelverfolgung

Die deutschen Langläufer hatten mit der Entscheidung bei der Doppelverfolgung im Rahmen der Nordischen Ski-WM nichts zu tun. Der Goldmedaillengewinner stand vor kurzem unter Dopingverdacht.

Der Franzose Vincent Vittoz hat bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf Gold in der Doppelverfolgung gewonnen. Vittoz setzte sich in der Entscheidung in der klassischen und freien Technik nach 30 Kilometern mit 0,8 Sekunden Vorsprung im Zielsprint auf Giorgio di Centa aus Italien durch. Bronze ging zeitgleich an den Norweger Frode Estil.

Als bester Deutscher kam Jens Filbrich auf Rang 14 und stellte danach fest: «Es war deprimierend.» Tobias Angerer (Vachendorf) wurde 17., René Sommerfeldt (Oberwiesenthal) belegte den 28. Rang. Noch schlimmer erwischte es Teichmann, der als heißer Medaillenkandidat in das Rennen gegangen war. «Ich habe mich gefühlt, als hätte ich 25 Kilogramm Blei geschluckt. Von Kilometer 1 bis 30 ging gar nichts», sagte der Lobensteiner, der das Ziel 3:28,3 Minuten nach Vittoz als 30. erreichte.

Bundestrainer Jochen Behle war ob der Leistungen seiner Schützlinge ratlos: «Ich bin enttäuscht, das ist das schlechteste Ergebnis der gesamten Saison. Man hat gesehen, dass die Athleten nicht in bester Verfassung waren. Ich habe keine Erklärung». (nz)