SPD-Präsidium: Schröder soll Kanzler bleiben03. Okt 2005 19:05, ergänzt 19:08
Franz Müntefering
SPD-Parteichef Müntefering hat auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass die Sozialdemokraten weiterhin einen Kanzler Schröder wollen. Vorher hatte Schröder gesagt, er sei zum Rückzug bereit.
Die SPD geht in die nächsten Sondierungsgespräche mit der Union mit dem unveränderten Anspruch, dass Gerhard Schröder Bundeskanzler bleibt. Das sagte Parteichef Franz Müntefering am Montag nach einer Sondersitzung des SPD-Präsidiums in Berlin.
NULL=YESDer Anfang vom Abganghttp://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/360935.htmlNULL=YESBundeskanzler Schröder zu Rückzug bereithttp://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/360924.htmlNULL=YESBeckstein fordert Rückzug Schrödershttp://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/360907.htmlNULL=YESNachwahl: Union bekräftigt Führungsanspruchhttp://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/360857.html
Die SPD sei fest überzeugt, dass Schröder in diesem Amt weiter hohes Ansehen genießt, so Müntefering.
Gleichzeitig sagte Müntefering, die SPD lehne eine Entscheidung über den künftigen Kanzler vor der Aufnahme von offiziellen Koalitionsverhandlungen mit der Union strikt ab. «Das wird es nicht geben», sagte Parteichef Franz Müntefering am Montag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin.
Man verhandle auf gleicher Augenhöhe, so Müntefering. Die SPD sei zwar nicht die stärkste Fraktion, aber die stärkste Partei im neuen Bundestag. Deshalb stünde ihr zu, den Kanzler zu stellen. (nz)