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Beckstein hält Kanzler Stoiber für möglich
26. Sep 2005 11:56
 |  Edmund Stoiber (r.), Günther Beckstein | | Foto: dpa |
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Bayerns Innenminister Beckstein hat in einem Interview nicht ausgeschlossen, dass CSU-Chef Stoiber statt Angela Merkel Kanzler werden könnte. Die Münchener Staatskanzlei reagierte prompt.
Edmund Stoiber (CSU) hat Spekulationen um seine mögliche Kanzlerschaft als «abwegig» zurückweisen lassen. Ein Sprecher Stoibers sagte am Montag, CDU-Chefin Angela Merkel habe den klaren Regierungsauftrag und habe dabei die volle Unterstützung Stoibers und der CSU.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) hatte in einem Radio-Interview gesagt, er halte eine Kanzlerschaft des CSU-Vorsitzenden Stoiber für möglich. «Ausschließen kann man nichts», sagte er am Montag dem Sender WDR 5. Er antwortete damit auf die Frage, ob Stoiber möglicherweise anstelle der CDU-Kandidatin Merkel Regierungschef in Berlin werden könnte. Er stellte aber auch klar: «Wir treten mit der Persönlichkeit an, die wir für richtig halten. Und das ist natürlich Merkel.»Stoibers Sprecher sagte dazu: «Eine neue Bundesregierung wird unter der Führung von Frau Merkel gebildet.» Er sei optimistisch, dass sich die SPD dieser «Realität» nicht weiter verweigern werde. (nz)
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