myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Politik

Zur Übersicht NEUWAHL 2005Zur Titelseite
Zur Übersicht SPEZIAL





 Verlagsbeilagen
 · Partnersuche
 » Verlagsbeilagen 


 Voice of
 Germany
 Bücher
 Cartoon
 Wetter


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten

Rot-Grün uneins über Bündnis mit FDP21. Sep 2005 16:14
Reinhard Bütikofer und Claudia Roth
Bild vergrößernReinhard Bütikofer und Claudia Roth
SPD und Grüne haben erste Gespräche über eine Regierungskoalition geführt. SPD-Chef Müntefering sagte danach, es müsse «ein Dritter mit an den Tisch». In Berlin haben Politker von SPD und Grünen eine erste Sondierungsrunde für die Regierungsbildung beendet. SPD-Chef Franz Müntefering und die Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth und Reinhard Bütikofer sagten, man wolle eine handlungsfähige Regierung mit einer klaren Mehrheit im Parlament erreichen.

NULL=YES Grass: Wahlergebnis auch Niederlage der Medien http://www.netzeitung.de/5852/358986.html NULL=YES Der Weg ins Kanzleramt führt über Köhler http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/358972.html NULL=YES Presseschau zu Fischer: «Jetzt kann man gehen» http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/358969.html NULL=YES Zweifel an schwarz-gelber Minderheitsregierung http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/358912.html NULL=YES SPD buhlt um FDP für Ampel-Bündnis http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/358945.html Dabei kritisierte Müntefering das strikte «Nein» der FDP zu Gesprächen mit der SPD. «Wer sich verweigert, verweigert sich dem, was Demokratie von Politikern erwarten muss.» Die Bemühungen um eine Regierungsbildung müssten weitergehen, obwohl bei der FDP «keine Anzeichen» zum Entgegenkommen zu sehen seien. Eine Ampelkoalition wollte er jedoch nicht als Präferenz bezeichnen. Als Optionen nannte er auch die große Koalition und die so genannte Jamaika-Koalition. Alle müssten nun prüfen, wo die Schnittmengen sind.
Dritter muss «mit an den Tisch»Rot und Grün könnten sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen und hätten auch gern in dieser Konstellation weiter regiert, sagte Müntefering. «Aber wir wissen, es muss ein Dritter mit an den Tisch», fügte der SPD-Chef mit Blick Liberalen hinzu, die bislang nicht mit SPD und Grünen reden wollen. Er bekräftigte erneut das SPD-Ziel, eine Regierung unter Führung von Bundeskanzler Gerhard Schröder zu bilden.

Deutlich skeptischer als die SPD sehen die Grünen die Aussicht für eine Verständigung mit den Liberalen. Dafür müsse sich die FDP «neu erfinden», sagte Grünen-Chefin Claudia Roth nach dem Treffen mit der SPD. Nach Überzeugung ihres Mitvorsitzenden Reinhard Bütikofer gibt es keine Gemeinsamkeit mit dem Kurs von FDP-Chef Guido Westerwelle. Dieser personifiziere «den politischen Machtanspruch von Marktradikalen».
Grüne zurückhaltenderÄußerst zurückhaltend bewertet die Grünen-Spitze auch Chancen für eine «Jamaika»-Koalition aus Union, FDP und Grünen. Nach Bütikofers Eindruck sucht Schwarz-Gelb mangels eigener Mehrheit lediglich einen «Hilfsmotor» zur Durchsetzung ihres Programms. Am Freitag ist ein Treffen von Union und Grünen vereinbart. Für die Grünen ist die Opposition unverändert eine Option.

SPD und Grüne wollen ihre Gespräche in der kommenden Woche fortsetzen. An dem einstündigen Treffen in der Parlamentarischen Gesellschaft nahmen neben den Partei- und Fraktionsvorsitzenden auch mehrere Minister teil. Bundeskanzler Gerhard Schröder konnte kurzfristig nicht kommen.

Schröder wird aber an diesem Donnerstag bei der ersten Gesprächsrunde mit CDU-Chefin Angela Merkel und dem CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber dabei sein. Damit will der Kanzler demonstrativ auch seinen weiteren Führungsanspruch unterstreichen. Ursprünglich sollte Müntefering auf SPD-Seite das Treffen mit der Union leiten. (nz)




WEITERE NACHRICHTEN IM WEB SUCHEN:

 


bwin Jetzt 10 EUR Wettbonus kassieren!


 

« Mehr aktuelle Nachrichten aus dem Spezial NEUWAHL 2005
Drucken
Artikel versenden

NZ-Suche
 


Anzeige

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.