myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Politik

Zur Übersicht NEUWAHL 2005Zur Titelseite
Zur Übersicht SPEZIAL





 Verlagsbeilagen
 · Partnersuche
 » Verlagsbeilagen 


 Voice of
 Germany
 Bücher
 Cartoon
 Wetter


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten

FDP zweifelt an Ministertauglichkeit Kirchhofs
09. Sep 2005 16:24

Markus Löning
Bild vergrößern
Foto: dpa
Die Steuerpläne des Unions-Finanzexperten Kirchhof seien dessen «Privatidee», meint Berlins FDP-Chef Löning. Die Debatte darüber führe aber zu einer «Verunsicherung» von Bürgern, kritisierte er.
 
Der Berliner FDP-Chef Markus Löning zweifelt an der Eignung des Unions-Finanzexperten Paul Kirchhof als Minister. Zugleich brachte Löning den finanzpolitischen Sprecher der Liberalen, Hermann Otto Solms, ins Gespräch. Solms sei ein «solider Mann» und - im Gegensatz zu Kirchhof - «politisch erfahren», sagte Löning der Netzeitung. «Bevor er [Solms] den Mund aufmacht, überlegt er drei mal, was er sagt.»

Löning reagierte damit auf die Debatte um die Steuerpolitik der Union und die zunehmende Kritik an Kirchhofs Steuerplänen.

Mehr in der Netzeitung:
Löning warb in diesem Zusammenhang für das Steuerkonzept der Liberalen. Es sei «im gegensatz zu den Vorschlägen Kirchhofs durchgerechnet und solide finanziert». Deshalb und vor dem Hintergrund sinkender Umfragewerte für die Union sollten die Bürger FDP wählen, riet er. «Wenn wir mit einem guten Ergebnis in Koaltionsverhandlungen gehen, wird sich das am Ende auch im Personal niederschlagen.» Wer ein vernünftiges Steuerkonzept wolle, müsse die FDP «stark» machen, so Löning.

«Privatidee von Herrn Kirchhof»

Den von Kirchhof vorgeschlagenen Einheits- Steuersatz von 25 Prozent nannte Löning in diesem Zusammenhang eine «Privatidee von Herrn Kirchhof», die zu «Verunsicherung» führe, weil Bürger nicht wüssten, ob sie Teil des Wahlprogramms der Union ist. Kirchhof habe zwar auch «gute Ideen». Die FDP habe aber «noch bessere, vor allem sind unsere nicht geheim, sondern liegen auf dem Tisch», fügte er in Anspielung auf eine unveröffentlichte Liste Kirchhofs mit rund 400 zu streichenden Steuersubventionen hinzu.

Die Liberalen hatten vor wenigen Tagen ein umfassendes Konzept für eine radikale Streuerreform vorgelegt, das Bürger und Unternehmen um jährlich bis zu 19 Milliarden Euro entlasten soll. Kernpunkt des FDP-Modells ist die Ablösung des bislang geltenden linear-progressiven Einkommensteuertarifs durch drei Steuerstufen mit Sätzen von 15, 25 und 35 Prozent.

Nach Lönings Aussage führen die Steuervorschläge der FDP zu einer «großen Entlastung - insbesondere für Familien». Es werde zudem eine «Initialzündung sein für Wirtschaftswachstum».




WEITERE NACHRICHTEN IM WEB SUCHEN:

 


bwin Jetzt 10 EUR Wettbonus kassieren!


 

« Mehr aktuelle Nachrichten aus dem Spezial NEUWAHL 2005
Drucken
Artikel versenden

NZ-Suche
 


Anzeige

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.