25.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die Opposition will Premier Siniora dazu zwingen, einen anderen Kandidaten zu akzeptieren
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Demonstrativ ist die pro-syrische Opposition im Libanon dem Parlament ferngeblieben. Die geplante Wahl des neuen Staatsoberhaupts fiel damit aus.
Die für diesen Dienstag anberaumte Wahl eines neuen libanesischen Staatspräsidenten ist am Boykott der pro-syrischen Opposition gescheitert. Augenzeugen berichteten, nur die Abgeordneten der anti-syrischen Mehrheitsfraktion seien zu der Sitzung im Parlament erschienen.
Nachdem feststand, dass die für die Abstimmung notwendigen zwei Drittel der Abgeordneten nicht anwesend waren, wurde die Wahl auf den 23. Oktober verschoben.
Die pro-syrische Opposition unter Führung der schiitischen Hisbollah will die Fraktion von Ministerpräsident Fuad Siniora durch ihren Boykott zwingen, einen Kompromisskandidaten vorzuschlagen. (dpa)