Auch an Saudi-Arabien sind Waffenlieferungen vorgesehen, für Ägypten sind den Angaben zufolge 13 Milliarden Dollar eingeplant. Kritik an den US-Plänen kam auch von der iranischen Regierung. Waffenlieferungen an Saudi-Arabien würden die Sicherheitslage im Nahen Osten untergraben, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran im staatlichen Rundfunk. Der amerikanische UN-Botschafter Zalmay Khalilzad warf Saudi-Arabien unterdessen vor, die Bemühungen der USA zur Stabilisierung des Iraks zu untergraben. Khalilzad äußerte sich am Sonntag in einem CNN-Interview. Khalilzad, der früher US-Botschafter im Irak war, erklärte, in einem Beitrag für die «New York Times» habe er schon zu Beginn des Monats einigen US-Verbündeten vorgeworfen, eine destabilisierende Politik im Irak zu betreiben. Dies habe sich zum Teil auf Saudi-Arabien bezogen. (dpa)