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Islamisten im Libanon drohen mit «Schläfern»

25. Mai 2007 15:38
Militärpatrouille vor dem Eingang zum Lager Nahr el Bared
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Die militanten Extremisten im libanesischen Flüchtlingscamp Nahr el Bared wollen Verstärkung aus anderen Lagern holen. Das Militär erhielt indes Hilfsgüter aus dem Ausland.

Die radikale Organisation Fatah Islam hat mit weiterer Gewalt im Libanon gedroht. Ihr Vize-Führer Abu Hureira im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr el Bared sagte der arabischen Zeitung «Al Hajat» telefonisch, Schläferzellen in anderen Camps und Landesteilen warteten nur auf das Kommando für eine «gewaltsame Antwort».

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In der Umgebung des Lagers Nahr el Bared kam es erneut zu vereinzelten Feuergefechten, während die Regierungstruppen weitere Verstärkung erhielten. Die Streitkräfte bereiteten sich entweder auf eine Erstürmung des Flüchtlingslagers vor oder wollten die Belagerung verstärken, um die Extremisten zur Aufgabe zu zwingen.

Die libanesische Regierung nahm unterdessen Unterstützung aus dem Ausland in Empfang. In der Hauptstadt Beirut landeten am Freitag fünf Transportmaschinen mit Hilfsgütern für die Streitkräfte, wie mehrere Augenzeugen schilderten.

Es handelte sich um ein Flugzeug der amerikanischen Luftwaffe sowie zwei Maschinen der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate und zwei der jordanischen Luftwaffe.

Die Vereinigten Staaten hatten zuvor erklärt, sie wollten zur Unterstützung der Regierungstruppen zügig Ausrüstungsgegenstände und Munition nach Beirut liefern. Aus US-Kreisen verlautete, die Hilfe sei bereits vor der Krise um das Flüchtlingslager vereinbart worden. (AP)

 
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