Der Gewalt zwischen Hamas und Fatah fielen im vergangenen Monat gut zwei Dutzend Menschen zum Opfer, in den vergangenen Tagen war eine neuerliche Eskalation zu verzeichnen. Eine vereinbarte Waffenruhe wurde alsbald gebrochen, auch ein Treffen von Abbas und Ministerpräsident Hanija brachte nicht viel.Ungeachtet der Bemühungen hatten Unbekannte am Freitag im Gazastreifen ein Imam beim Verlassen einer Moschee erschossen. Er soll zuvor während des Freitagsgebets die regierende Hamas kritisiert haben. Ein weiterer Mann wurde bei dem Angriff verletzt.
Wie die ägyptische Zeitung «Al Ahram» berichtete, hat Hanija bei der Rückkehr von einer Pilgerreise nach Mekka 20 Millionen US-Dollar mit in den Gazastreifen gebracht. Das Geld habe er mit Kenntnis und Erlaubnis der ägyptischen Behörden über die Grenze transportiert, berichtete das Blatt. Mitte Dezember war Hanija noch mit dem Versuch gescheitert, Spendengelder in Millionenhöhe über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen zu bringen. (nz)