27. Sep 2006 12:24
Im Westjordanland sind zwei 17-jährige Palästinenser festgenommen worden. Sie bereiteten einen Selbstmord-Anschlag gegen Israel vor.
Die jungen Männer hätten die Soldaten zu einem zehn Kilogramm schweren Sprengstoffgürtel geführt, den sie im Flüchtlingslager Balata verborgen hatten. Der Anschlag sei für die kommenden Tage geplant gewesen. Während der Festnahme-Aktion seien die Armeeangehörigen von bewaffneten Einwohnern der Stadt beschossen worden, hieß es. Die Soldaten hätten zurückgeschossen und vier militante Palästinenser getroffen. Palästinensische Krankenhaus-Mitarbeiter teilten mit, drei Männer seien verletzt worden.
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus in Rafah im Süden des Gazastreifens war in der Nacht ein 14 Jahre altes Mädchen getötet worden. Nach Angaben palästinensischer Ärzte wurden 14 weitere Menschen verletzt.
Die Besatzung eines israelisches F-16- Kampfflugzeuges habe eine Rakete auf das Haus abgeschossen und es völlig zerstört, hieß es. Nach israelischen Angaben diente das Haus als Versteck für Waffenschmuggler. In dem grenznahen Gebäude sei der Eingang eines unterirdischen Tunnels verborgen gewesen, der auf ägyptisches Gebiet führte. (nz)