Nach Aufhebung einer Nachrichtensperre bestätigte die israelische Armee am Abend den Tod dreier Soldaten bei einem Feuergefecht nahe der Ortschaft Aita al-Schaab im südlibanesischen Grenzgebiet. Seit Beginn der Kämpfe seien 36 Soldaten und 18 israelische Zivilisten getötet worden, teilte ein israelischer Militärsprecher weiter mit. Die Hisbollah gab die Zahl ihrer seit dem 12. Juli getöteten Kämpfer mit 43 an.Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sieht bei den seit drei Wochen andauernden Kämpfen im Libanon «beeindruckende und möglicherweise nie da gewesene Erfolge» Israels. Das «Gesicht des Nahen Ostens» habe sich mit dem Feldzug verändert, sagte er nach israelischen Medienberichten während einer Ansprache im College für Nationale Sicherheit in Glilot bei Herzlia.
Die israelische Bevölkerung steht nach den Worten von Vizeregierungschef Schimon Peres geschlossen hinter der Militäraktion gegen die Hisbollah. «Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Israels jemals so geeint gewesen wären wie heute», sagte Peres am Dienstag im Institut für Nahost- Politik in Washington. «Wir wurden angegriffen, und wir müssen uns verteidigen.» Justizminister Ramon sagte, Israel könne im Kampf gegen Hisbollah Erfolge vorweisen. Die Organisation befinde sich vor dem Zusammenbruch. Mit Geduld und Entschlossenheit könne Israel den Krieg gewinnen. (nz)