netzeitung.deFatah befürwortet UN-Friedenstruppe

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Der Fatah-Chef im Gazastreifen, Frangi (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Der Fatah-Chef im Gazastreifen, Frangi
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Der Fatah-Chef im Gazastreifen, Frangi, hat sich für eine UN-Friedensmission im Grenzgebiet zu Israel ausgesprochen. Dem Westen spricht er jeglichen Einfluss auf die Konfliktparteien ab.

Nach dem Vorschlag von UN-Generalsekretär Kofi Annan für eine internationale Friedenstruppe im Libanon hat sich das Fatah-Führungsmitglied Abdallah Frangi für eine solche Mission an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen ausgesprochen.

Das Klima zwischen Palästinensern und Israelis sei inzwischen «so gut wie vergiftet», sagte der Fatah-Chef im Gazastreifen am Dienstag im Südwestrundfunk (SWR). Das Misstrauen sei deshalb heute viel größer als früher.

Eine Entscheidung der «Uno, dass man uns von den Israelis trennt», könne den Palästinensern eine realistische Chance auf die Bildung eines eigenen Staates eröffnen, meinte Frangi, der bis vor zwei Jahren palästinensischer Generaldelegierter in Deutschland war.

Vom Engagement des Westens in seiner Region zeigte er sich enttäuscht. Der Westen sei in eine Lage geraten, in der er weder Einfluss auf die Israelis noch auf Palästinenser noch «auf die arabische Umgebung» haben werde, sagte er.

Der in den Autonomiegebieten regierenden Hamas bescheinigte er, dass sie inzwischen «die Zwei-Staaten-Lösung akzeptiert» habe.

Die Fatah war der Hamas bei den Wahlen in den palästinensischen Autonomiegebiet unterlegen. (nz)