netzeitung.deNeue israelische Siedlung im Westjordanland

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Israels Ministerpräsident Olmert (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Israels Ministerpräsident Olmert
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Trotz internationaler Kritik hat Israel damit begonnen, im Westjordanland eine neue Siedlung zu errichten. Dort sollen jüdische Familien einziehen, die vorher im Gazastreifen wohnten.

Auch nach einem Rückzug aus dem Westjordanland will Israel das Jordantal als Sicherheitszone beanspruchen. Israelische Medien berichteten, in Maskiot sei trotz internationaler Kritik mit dem Bau einer jüdischen Siedlung begonnen worden.

Einziehen sollen dort Familien, die beim Abzug der israelischen Truppen im vergangenen Jahr den Gazastreifen verlassen mussten. Die Armee habe den Bau der Siedlung gebilligt, hieß es.

Die israelische Regierung von Ministerpräsident Ehud Olmert will das Jordantal auch bei einem angekündigten Rückzug aus einem Teil des Westjordanlandes als Sicherheitszone beanspruchen. International wird ein Stopp des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten Palästinensergebieten gefordert. (nz)