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Iranische Regierung rückt von Hetze gegen Israel ab: 

Iran rückt von Hetze gegen Israel ab

29. Okt 2005 11:54, ergänzt 12:22
UN-Sicherheitsrat verurteilte Hetzreden des iranischen Präsidenten
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Nach der Verurteilung der Hassparolen Irans gegen Israel durch den UN-Sicherheitsrat schlägt die Regierung in Teheran plötzlich moderate Töne an. Gegen kein anderes Land werde Gewalt angewendet, sicherte das Außenministerium zu.

Nach massiver internationaler Kritik hat die iranische Regierung Abstand von den israelfeindlichen Äußerungen von Präsident Mahmud Ahmadinedschad genommen. Das Außenministerium beteuerte am Samstag, für eine friedliche Politik einzutreten.

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Iran halte sich an die Charta der Vereinten Nationen und werde weder Gewalt gegen eine anderes Land anwenden noch damit auch nur drohen, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums, die von der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA verbreitet wurde. Zugleich wurde kritisiert, dass der UN-Sicherheitsrat bisher Drohungen anderer Staaten gegen Iran ignoriert habe.

Der Weltsicherheitsrat hatte am Freitag die Äußerungen Ahmadinedschads verurteilt, der zur Zerstörung Israels aufgerufen hatte. Der amtierende Präsident des UN-Sicherheitsrats, der Rumäne Mihnea Ioan Motoc, forderte alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu aufgerufen, Drohungen gegen die territoriale und politische Unabhängigkeit anderer Länder zu unterlassen.

Noch am Freitag hatte Ahmedinedschad allerdings seine Äußerungen gegen Israel vom Mittwoch als «angemessen» verteidigt. Außenminister Manuschehr Mottaki sagte zudem im staatlichen Fernsehen, die Regierung spreche Israel das Existenzrecht ab. (nz)

 
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