Am Samstag hatte ein israelischer Regierungsbeamter bestätigt, dass die Räumung der jüdischen Siedlungen im Gazastreifen am 17. August beginnt. Wer danach seine Wohnung in dem palästinensischen Küstengebiet nicht verlasse, müsse mit geringeren Entschädigungen rechnen. In den kommenden Wochen werden Soldaten von Haus zu Haus gegen und die rund 9000 Israelis dort informieren, dass ihr Aufenthalt im Gazastreifen nach dem 17. August nicht mehr legal ist, sagte der Beamte. Zwar würden auch die Siedler, die nicht freiwillig abzögen, entschädigt. Aber in den Genuss von Förderprogrammen bei der Umsiedlung kämen nur diejenigen, die ihre Heimat ohne Widerstand und pünktlich am 17. August verließen. (nz)