netzeitung.deRice hofft auf Frieden in Nahost

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Condoleezza Rice und Gianfranco Fini (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Condoleezza Rice und Gianfranco Fini
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

US-Außenministerin Rice ist zuversichtlich, dass es einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geben wird.

Bei ihrem ersten Staatsbesuch in Italien hat die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice ihren italienischen Amtskollegen Gianfranco Fini getroffen. Sie äußerte sich optimistisch zu den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten.

«Dies ist die Zeit für neue Chancen», sagte Rice nach einem Treffen mit Fini in Rom. Beide Seiten zeigten sich derzeit bereit, diese Chancen wahrzunehmen.

Am Nachmittag will Rice in Paris eine Grundsatzrede zu den transatlantischen Beziehungen halten. In Rom sagte sie, «die große transatlantische Allianz hatte eine glorreiche Vergangenheit und kann eine neue und noch großartigere Zukunft haben».

Mehr Kooperation von Syrien gefordert
Mit Fini sprach die US-Ministerin außerdem über den Irak-Konflikt. «Demokratie und Freiheit werden nicht aufgezwungen. Was aufgezwungen wird, ist die Tyrannei», so Rice. Thema der Beratungen in Rom sei nicht «eine Strategie des Abzugs aus dem Land», sondern die «Strategie des Erfolgs im Irak» gewesen.

Kritik äußerte Rice an Syrien. Das Land habe sich in mehreren Punkten «nicht hilfreich» verhalten. Die Regierung müsse entschiedener gegen Terroristen vorgehen. Ansonsten drohe Syrien die internationale Isolation. (nz)