19. Mai 2004 16:07
Die israelische Sektion der «Ärzte für die Menschenrechte» hat der Armee vorgeworfen, die medizinische Versorgung von Palästinensern zu behindern.
Bereits seit Beginn der Militäraktion würden Helfer von der israelischen Armee angegriffen und behindert, heißt es. Zurzeit würden eine schwangere Frau in den Wehen und ein nierenkranker Mann, der dringend eine Blutwäsche benötige, in ihren Häusern in der Nähe von Rafah festgehalten. Die israelische Sektion der Organisation versuche, ihnen die benötigte medizinische Versorgung zu verschaffen. Die «Ärzte für die Menschenrechte» verurteilen die Behinderungen der Israelis als einen Verstoß gegen internationales Recht. (nz)