Netzeitung Logo
 
Aktuelles  »  Politik  »  Ausland
DruckenVersenden
 

Fischer wirft Israel Unverhältnismäßigkeit vor

17. Mai 2004 19:48
Nach einem Treffen mit dem palästinensischen Regierungschef Kurei hat Außenminister Fischer den Militäreinsatz Israels im Gazastreifen kritisiert. Er zweifle an der Verhältnismäßigkeit der Mittel.

Außenminister Joschka Fischer ist besorgt über die eskalierende Gewalt im Nahen Osten. Am Montag kritisierte er indirekt die israelische Regierung, in dem er die rhetorische Frage stellte, ob der Militäreinsatz der israelischen Armee in Gaza noch verhältnismäßig sei.

Mehr in der Netzeitung:
Nach einem mehr als einstündigen Gespräch mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Ahmed Kurei in Berlin, sagte Fischer, es sei fraglich, ob die israelischen Maßnahmen geeignet seien, Terror und Gewalt zu verringern. Beide Seiten hätten in dem Konflikt bereits zu viel gelitten. Die Tragödie müsse ein Ende haben.

Einen Rückzug der Israelis aus Gaza – wie vom israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon vorgeschlagen - bezeichnete Fischer als Lösungsansatz. Allerdings müsse der Rückzug auf Basis der so genannten Roadmap stattfinden. Der Minister nannte es bedauerlich, dass der Plan zum Rückzug in einem Referendum der Likud-Partei Scharons scheiterte. (nz)

 
DruckenVersenden
  • Bookmark:
  • Mister Wong Webnews Yigg Linkarena Google My Space Del.icio.us Oneview Facebook Twitter
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
 
Ungewöhnliche Wortwahl des Ministerpräsidenten: 
Netanjahu sagt erstmals «Zwei-Staaten-Lösung»
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Anzeigen:
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2009 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.