Nach dem Eklat in der Knesset erinnerte Staatschef Mosche Katzsav daran, dass Barenboim Israel bereits im Sommer 2001 mit der Aufführung von Werken Richard Wagners brüskiert habe. Unter dem Dirigenten hatte die Berliner Staatskapelle in Jerusalem die Ouvertüre aus «Tristan und Isolde» gespielt. Wagner ist in Israel tabu, weil er Antisemit war.«Barenboim verdient Kritik, nicht nur für diese Äußerungen, sondern auch für seine Weigerung, sich bei Holocaust-Überlebenden zu entschuldigen, die beleidigt wurden, als er Werke Wagners aufführte», sagte Katzav laut der Zeitung «Ha'aretz».(nz)