Auch die UN-Menschenrechtskommission befasst sich inzwischen mit der Tötung Jassins, was für Israel eine Rüge zur Folge haben kann. Die 53 Mitgliedstaaten der Kommission nahmen am Dienstag einen Antrag der Organisation der Islamischen Konferenz an, in einer Sondersitzung über den gezielten Raketenangriff zu beraten. Die USA, Australien und Eritrea stimmten gegen den Beschluss, 14 Staaten enthielten sich. Der israelische Botschafter Jaakov Levi kritisierte die Entscheidung. Er sagte, zum ersten Mal in der Geschichte der UN würde eine Sitzung zum Lob und zur Glorifizierung eines Terroristenführers abgehalten.
Sollte sich die Kommission am morgigen Mittwoch entschließen, eine Rüge auszusprechen, hätte dies für Israel keine Strafmaßnahmen zur Folge. (nz)