Immer weniger reguläre Stellen in Deutschland
17.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Auch die übliche Herbstbelebung fiel mit einer Zunahme von 268.000 Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal stärker aus als noch im vergangenen Jahr. Damals belief sich der Zuwachs auf 180.000 Beschäftigte. Saisonbereinigt stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Berichtszeitraum um 0,2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005.
Nach Ansicht der Behörde ist das auch auf den sinkenden Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente wie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zurückzuführen. Wie viele der auch Arbeitsgelegenheiten genannten Ein-Euro-Jobs im Gegenzug entstanden, teilte die Behörde nicht mit.
Dagegen wirkt sich die Förderung selbständiger Tätigkeiten deutlich aus: Im dritten Quartal wählten 3,7 Prozent mehr Menschen den Weg in die Selbständigkeit als noch im Vorjahreszeitraum. (nz)

