22.12.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Der Beschäftigungsrückgang im deutschen Handwerk hält unvermindert an, wobei das Bauhauptgewerbe an der Spitze liegt. Insgesamt verloren die Handwerksbetriebe gut drei Prozent Umsatz.
Im deutschen Handwerk ist die Zahl der Beschäftigten im dritten Quartal erneut zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, waren Ende September vier Prozent weniger Personen im Handwerk beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. Bereits im zweiten Quartal hatten die Statistiker einen Beschäftigungsrückgang von ebenfalls vier Prozent festgestellt.
Den Angaben zufolge sind zwar in allen sieben Gewerbegruppen Stellen weggefallen. Am stärksten war jedoch das Bauhauptgewerbe betroffen: Dort waren 7,5 Prozent weniger Personen beschäftigt. Dagegen fiel das Minus im Gesundheitsgewerbe mit 0,2 Prozent deutlich geringer aus.
Umsatzminus im Handwerk Die Umsätze der Handwerksbetriebe fielen den Angaben der Behörde zufolge um 3,3 Prozent. Die Erlöse hätten in fünf der sieben Handwerks-Gewerbegruppen unter denen des Vorjahreszeitraums gelegen. Dabei sanken die Umsätze im Gesundheitsgewerbe deutlich um 7,5 Prozent.
Im Bauhauptgewerbe wurde fünf Prozent weniger umgesetzt. Dagegen verbuchte das Handwerk für den gewerblichen Bedarf ein Umsatzzuwachs von 0,8 Prozent, während das Nahrungsmittelgewerbe ein Plus von 0,2 Prozent erwirtschaftete. (nz)