netzeitung.deQSC vernetzt Commerzbank

 Herausgeber: netzeitung.de

Die Datenkommunikation von 280 Commerzbank-Filialen läuft künftig über das Netz von QSC. Der Internetanbieter sicherte sich einen Auftrag für zunächst 60 Monate.

Der Internet-Dienstleister QSC
stellt für mindestens 60 Monate die Datenkommunikation zwischen 280 Filialen der Commerzbank
sicher. Wie QSC am Dienstag in Köln mitteilte, setzte sich das Unternehmen bei der Ausschreibung gegen zwei Wettbewerber durch. Über das Auftragsvolumen äußerte sich QSC nicht.

QSC werde rund 30 Prozent der Netz-Infrastruktur der Commerzbank mit seiner eigenen Technologie für Virtual Private Networks (VPN) ausstatten, hieß es weiter. Das Bankhaus löse damit seine alte Standleitungstechnik ab. Die beiden Unternehmen hatten den Angaben zufolge bereits 2003 bei einem Pilotprojekt zusammengearbeitet. Vor zwei Jahren ging es demnach um die Anbindung von Geldautomaten an rund 80 Standorten an das Commerzbank-Netz.

Geringere Kosten ausschlaggebend
Der Leiter der Commerzbank-IT-Infrastruktur, Rolf Lautenschläger, nannte vor allem die «hohe technische Kompetenz und die termingenaue Umsetzung» als Grund für den Zuschlag. Dem Geldhaus sei aber auch wichtig gewesen, dass «die Modernisierung zu einer Entlastung bei den Kosten führt».

Der Vertriebsvorstand von QSC, Bernd Puschendorf, freute sich über einen «weiteren großen Erfolg im VPN-Geschäft». «Wir werten dies als Vertrauensbeweis in die Qualität unserer Services und unsere Kompetenz als Lösungsanbieter», kommentierte er. (nz)