Die 68er beim Marsch aus den Institutionen:
«Die 68er beim Marsch aus den Institutionen»
Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen und die bevorstehenden Bundestagswahlen kann man bereits jetzt historisch einordnen. Die Überschrift lautet: Entstehung, Aufstieg und nun Fall der links von der Mitte stehenden, schon immer weitgehend roten und grünen 68er Generation. Viele Schattierungen wies dieses Rotgrün der 68er auf: Hellrot, Mittel-, Dunkelrot. Real-Grün und Fundamental-Grün. Nun sind alle rotgrünen Schattierungen im Abwärtsstrudel.
Den «Marsch durch die Institutionen» wollten die aufmüpfigen 68er mit ihrer Studenten- und Jugendrevolte seit 1968. Ende der 60er Jahre begannen sie den Marsch zu den Institutionen. In den 90er Jahren begannen sie den Marsch durch die Institutionen; zunächst in den Bundesländern und seit 1998 im Bund.
Ein Merkmal der rotgrünen 68er sticht heraus: ihre, wie sie es nennen postmaterielle Lebenseinstellung und Weltsicht. Sie sagten und sagen ungefähr dies: «Von Ideen lebt der Mensch». Und sie sagten und sagen (ohne die Bibel als Quelle zu nennen): «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.»
Gerhard Schröder, das gebietet die Wahrheit und Wahrhaftigkeit, hat sich aus kleinsten Verhältnissen und ohne elterliche Knete hochgearbeitet, aber als Ministerpräsident Niedersachsens und als Bundeskanzler auch gerne das von anderen verdiente Geld ausgegeben.
CDU/CSU und FDP werden sich weniger mit großen Ideen beschäftigen. Das mag langweilig sein. Aber sie werden sich mit der Beschaffung von Beschäftigung beschäftigen. Die Wahl haben nun die Wähler.

