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Steinbrück gesteht «bittere Niederlage» ein
22. Mai 2005 19:13
 |  Peer Steinbrück | | Foto: dpa |
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Sehr enttäuscht hat Noch-Ministerpräsident Peer Steinbrück auf die Abwahl der rot-grünen Regierung in Nordrhein-Westfalen reagiert. Neuwahlen im Bund begrüßte er.
Thema: Landtagswahl in NRW |
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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) hat seine Niederlage bei der Landtagswahl eingeräumt. Als Spitzenkandidat seiner Partei habe er die «bittere Niederlage» zu verantworten, sagte er in Düsseldorf. Es sei der rot-grünen Regierung nicht gelungen, das Vertrauen der Wähler wieder zu gewinnen.Steinbrück gratulierte seinem wahrscheinlichen Nachfolger, dem CDU-Spitzenkandidaten Jürgen Rüttgers. Die schwarz-gelbe Regierung müsse sich nun den Herausforderungen stellen. Zu seiner politischen Zukunft wollte sich Steinbrück nicht äußern. Der scheidende Ministerpräsident gab der Bundespolitik eine Teilschuld an dem schlechten Abschneiden der SPD. Es sei bezeichnend, dass die Partei in NRW noch deutlich vor dem Bundestrend liege. Er begrüßte die Ankündigung von SPD-Chef Franz Müntefering, Bundestagsneuwahlen anzustreben. «Es macht keinen Sinn, noch mal 15 Monate vor sich hin zu dümpeln», sagte Steinbrück. (nz)
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