netzeitung.deDeutsche Baubranche weiter schwach

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Die Baubetriebe in Deutschland haben im Juli erneut weniger Aufträge erhalten als im Vorjahr. Die Schwäche spiegelt sich auch im deutlichen Rückgang der Stellen wider.

Die deutsche Baubranche kommt nicht aus ihrer Krise. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden bekannt gab, gingen beim Bauhauptgewerbe im Juli preisbereinigt 3,1 Prozent weniger Aufträge ein als im selben Monat vor einem Jahr. Dabei nahm die Nachfrage im Hochbau um 7,7 Prozent ab, während der Tiefbau ein Auftragsplus von 1,8 Prozent verzeichnete.
Zehn Prozent weniger Stellen
Der Gesamtumsatz im deutschen Hoch- und Tiefbau sank den Statistikern zufolge binnen Jahresfrist um 3,5 Prozent. Der Rückgang bei Umsatz und Aufträgen geht einher mit einem Abbau der Stellen in der Branche: Die Baubetriebe beschäftigten im Juli 804.000 Personen. Das sind zehn Prozent weniger Mitarbeiter als noch vor einem Jahr – aber wieder etwas mehr als im Juni.

Für die ersten sieben Monate des Jahres 2003 meldete das Statistische Bundesamt einen Rückgang der Auftragseingänge um preisbereinigt 11,7 Prozent. Besonders stark gingen die Auftragseingänge demnach im Hochbau zurück. Der Gesamtumsatz lag mit einem Wert von 42,7 Milliarden Euro um 7,8 Prozent unter dem Niveau der ersten sieben Monate 2002. (nz)