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Erzeugerpreise stabilisieren sich
19. Sep 2003 08:58 Die Erzeugerpreise in Deutschland sind gegenüber dem Vormonat kaum gestiegen. Im Jahresvergleich trieben vor allem Energiepreise den Index in die Höhe.
Der Anstieg der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland hat im August nachgelassen. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Index um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Juli war der Erzeugerpreis-Index im Vergleich zum Vormonat noch um 0,3 Prozent gestiegen.
Energie sehr viel teurer
Im Jahresvergleich habe der Index im August um 2,1 Prozent höher gelegen, hieß es weiter. Dies ist den Angaben zufolge die höchste Jahresveränderungsrate seit zwei Jahren. Das allgemeine Preisklima sei – wie schon in den vergangenen Monaten – besonders stark von der Entwicklung der Energiepreise beeinflusst worden. Diese stiegen binnen Jahresfrist um 8,9 Prozent. Ohne Energie hätte der Jahresanstieg des gesamten Index nur 0,2 Prozent betragen.Vor allem schweres Heizöl und Erdgas wurden erheblich teurer. Kraftstoffe verteuerten sich gegenüber August 2002 um 4,3 Prozent, während leichtes Heizöl um 3,9 Prozent billiger wurde. Überdurchschnittlich teurer wurden außerdem Weizenmehl, Tabakerzeugnisse, Roheisen und Stahl sowie Schmieröle. Billiger als vor Jahresfrist waren unter anderem Zement, Frischbeton, mehrlagige Papiere und Pappen sowie Speiseeis. (nz)
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