netzeitung.deInflation im Euroraum weiter zurückgegangen

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Im Juni ist die Inflation in der Euro-Zone unter die Zwei-Prozent-Marke gerutscht. Deutschland ist Schlusslicht beim Preisauftrieb.

Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist im Juli auf 1,9 Prozent gesunken. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Sowohl im Vormonat als auch im Vorjahremonat hatte sie noch bei 2,0 Prozent gelegen. Damit bleibt die Teuerungsrate im von der Europäischen Zentralbank (EZB) gesteckten Rahmen nahe zwei Prozent.

Die Inflationsrate in allen 15 EU-Mitgliedsstaaten lag den Angaben zufolge im Juli bei 1,8 Prozent. Sie blieb damit im Vergleich zum Juni stabil und verringerte sich Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte. Ergänzend berichtete Eurostat, dass die Teuerung in den USA im vergangenen Monat bei 2,1 Prozent gelegen habe. Der Wert sei aber wegen unterschiedlicher Berechnungsmethoden nur bedingt vergleichbar.

Deutschland ist Schlusslicht
Unter den zwölf Länder der Währungsunion nahm Deutschland mit einer Inflationsrate von 0,8 Prozent den letzten Platz ein, wie Eurostat weiter mitteilte. Österreich und Finnland verzeichneten mit einem Wert von 1,0 Prozent nur einen leicht höheren Preisauftrieb. Die Teuerung war dagegen in Irland mit 3,9 Prozent und Griechenland mit 3,5 Prozent am höchsten.

Finnland und Österreich verzeichneten zugleich mit einem Rückgang der Rate um 1,0 und 0,5 Prozentpunkte den stärksten Rückgang der Teuerungsrate im Jahresvergleich. Den größten Zuwachs beim Preisauftrieb verzeichneten hingegen den Angaben zufolge Schweden mit einem Plus von 0,6 Prozentpunkten, Frankreich mit einem Plus von 0,4 Punkten sowie Belgien mit einem Plus von 0,3 Punkten. (nz)