Umweltschützer haben in San Fransisco eine Klage gegen die Regierung der Vereinigten Staaten eingereicht. Damit wollen sie die Behörden zwingen, Daten über die Erderwärmung und deren Folgen zu veröffentlichen.
Umweltaktivisten in den USA haben die Regierung verklagt, weil diese noch keinen Bericht über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben der Menschen vorgelegt hat. Mit der am Dienstag in San Francisco eingereichten Klage sollen die zuständigen Behörden den Antragstellern zufolge gezwungen werden, wissenschaftliche Daten über die Erderwärmung und deren Folgen für die Umwelt, Wirtschaft und Gesundheit zu veröffentlichen. Dazu seien sie laut einem Gesetz aus dem Jahre 1990 verpflichtet.
Die Erderwärmung sei heut zu Tage eine der ernsthaftesten Bedrohungen der Menschheit, heißt es in der Klageschrift. Ohne gesicherte Daten sei es kommunalen Entscheidungsträgern aber unmöglich, angemessene Konsequenzen zu ziehen. Die Klage wurde von den Umweltgruppen Greenpeace und Friends of the Earth sowie dem Zentrum für biologische Vielfalt eingereicht.(nz)