18. Dez 2002 09:41
Die Weltorganisation der Meteorologen hat ihren Jahresbericht für 2002 vorgestellt. Die Zahlen belegen die zunehmende globale Erwärmung.
Mit einer durchschnittlichen Oberflächentemperatur von 14,5 Grad – 0,08 Grad mehr als im Vorjahr – wird das laufende Jahr nur noch von 1998 übertroffen, als es im Schnitt 14,57 Grad warm war. Die zunehmende globale Erwärmung spiegelt sich auch in den Zahlen der letzten Jahrzehnte wider: Die zehn wärmsten Jahre gab es alle seit 1987. Zudem deuten alle Daten darauf hin, dass sich der Temperaturanstieg immer mehr beschleunigt.«Der Anstieg ist beispiellos», zitiert die Nachrichtenagentur AP Ken Davidson, den Direktor des Klimaprogramms der WMO. Er und die meisten anderen Klimaexperten seien überrascht vom Umfang und der Schnelligkeit des Anstiegs. Seit 1900 sei die durchschnittliche Oberflächentemperatur um mehr als 0,6 Grad gestiegen.