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Anschläge nach 9/11
05. Sep 2006 09:36

Seit dem 11. September 2001 hat es eine ganze Reihe weiterer Terroranschläge gegeben, mit verheerenden Folgen. Alle wurden dem Terrornetzwerk Al Qaeda oder anderen Islamisten angelastet.

11. April 2002: Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge auf der tunesischen Insel Djerba reißt ein Selbstmordattentäter 21 Menschen mit in den Tod, darunter 14 Deutsche.

12. Oktober 2002: Bei Bombenanschlägen auf Discotheken der indonesischen Ferieninsel Bali sterben 202 Menschen, darunter sechs Deutsche.

28. November 2002: Drei Selbstmordattentäter sprengen ein Auto vor einem israelischen Touristenhotel in Mombasa (Kenia): 18 Tote.

12. Mai 2003: Bombenanschläge in hauptsächlich von Ausländern bewohnten Vierteln der saudischen Hauptstadt Riad. 35 Tote.

16. Mai 2003: Bei fünf Anschlägen auf westliche und jüdische Einrichtungen in Casablanca sterben 45 Menschen.

20. November 2003: In Istanbul explodieren Bomben vor britischen Einrichtungen: Mindestens 33 Tote. Fünf Tage zuvor waren bei Anschlägen vor zwei Synagogen mindestens 24 Menschen gestorben.

11. März 2004: In vier Nahverkehrszügen in Madrid explodieren zehn Bomben. 191 Menschen sterben.

24. August 2004: Nach Sprengstoffexplosionen stürzen zwei russische Passagierflugzeuge im Südwestrussland ab. 90 Tote.

1. September 2004: In Beslan (russische Republik Nordossetien) nehmen 32 Bewaffnete in einer Schule mehr als 1300 Geiseln. Bei der Befreiungsaktion sterben rund 330 Geiseln, darunter 172 Kinder.

7. Juli 2005: Beim ersten Selbstmordanschlag in Westeuropa zünden in London vier britische Muslime in drei U-Bahnen und einem Doppeldeckerbus Sprengsätze: 56 Tote und 700 Verletzte.

23. Juli 2005: Im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich werden 66 Menschen getötet, darunter mehrere ausländische Touristen.

9. November 2005: Drei Selbstmordattentäter reißen in der jordanischen Hauptstadt Amman bei Explosionen in drei westlichen Luxushotels mindestens 58 Menschen mit in den Tod.

11. Juli 2006: Bei einer Anschlagserie in der westindischen Finanzmetropole Bombay werden mindestens 180 Menschen getötet.




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