29.10.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Sicherheitskontrollen am Dulles International Airport
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Bereits zum zweiten Mal ist ein muslimisches Mitglied der britischen Regierung in den USA festgehalten worden. Der Mann sei des Terrorismus verdächtig.
Der erste und bislang einzige muslimische Staatssekretär Großbritanniens ist zum zweiten Mal auf einem US-Flughafen als potenzieller Terrorverdächtiger festgehalten und durchsucht worden.
Er sei von dem Vorfall auf dem Dulles Airport in Washington «zutiefst enttäuscht», sagte Shahid Malik nach Angaben des Senders BBC vom Montag. Der Staatssekretär für Entwicklungshilfe hatte an Beratungen mit Beamten des US-Heimatschutzministeriums über den Kampf gegen den Terrorismus teilgenommen.
Gesonderte KontrollenVor dem Rückflug sei er am Sonntag zusammen mit zwei anderen muslimischen Männern auf dem Airport eine Stunde lang für gesonderte Kontrollen und die Suche nach Sprengstoff aufgehalten worden. «Wir waren alle drei Muslime. Die beiden anderen waren schwarze Muslime mit muslimischen Namen», sagte der Staatssekretär.
Ähnliches sei ihm bereits im vergangenen Jahr nach einem ebenfalls offiziellen US-Besuch auf dem Kennedy Airport in New York widerfahren, so Malik. «Ich denke, britische Regierungsmitglieder und Abgeordnete sollten auf US-Flughäfen mit dem selben Respekt und der selben Würde behandelt, wie wir sie hier den Kollegen aus dem Senat oder dem Kongress der USA erweisen», sagte er. (dpa)