25.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Wolfgang Schäuble hat keine konkreten Hinweise auf eine Bedrohung durch Terroristen mit Nuklearmaterial
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Konkrete Hinweise hat Innenminister Schäuble zwar auch nach Gesprächen in den USA nicht. Er sorgt sich dennoch um Atom-Material in Terroristenhand.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bei seinem USA-Besuch seine Besorgnis vor einem Terroranschlag mit einer sogenannten Schmutzigen Bombe unterstrichen. Glücklicherweise gebe es keine konkreten Hinweise darauf, sagte er am Dienstag in Washington.
Man wisse aber, dass Terroristen versuchten, an eine solche Bombe zu gelangen. «Von daher ist es die größte Sorge.» Schäuble war wegen ähnlicher Äußerungen vor einigen Tagen bereits von Opposition und Koalitionspartner SPD kritisierten worden. Grüne und FDP hielten ihm vor, er schüre Ängste.
Der Innenminister hatte sich am Montag in der US-Hauptstadt nach einem Gespräch mit Heimatschutzminister Michael Chertoff für eine verstärkte Zusammenarbeit mit den USA im Kampf gegen Terroranschläge ausgesprochen. Die jüngsten Verhaftungen in Deutschland hätten gezeigt, dass eine enge Kooperation mit den Vereinigten Staaten unverzichtbar sei, sagte Schäuble. (dpa)